Tagebuch

Mit dem Tagebuch haben Sie während des Zeltlagers die Möglichkeit unsere Aktivitäten der einzelnen Tage auf unterhaltsame Art und Weise mitzuverfolgen. In der Regel schon direkt am Abend des jeweiligen Tages. Hier einige Beispiele aus den letzten Jahren: Viel Spaß beim Schmökern

13. August 2018

 

Uns hat die Botschaft erreicht, dass die Ankunft von Sam Hawkens kurz bevor steht. Wofür der so lange gebraucht hat, weiß hier allerdings niemand so ganz genau. Unsere Späher sprechen hinter hervorgehaltener Hand davon er habe sich einen neue Perücke anfertigen lassen. Aber wenn der alte Mann vor ihnen steht, würde das hier natürlich niemand zugeben. Ob das jetzt an Sam selbst oder an Liddy liegt das möchte ich eurer Fantasie überlassen.

 

Mein Name Huyana – in der Sprache des weißen Mannes fallender Regen – ist hier aktuell leider Programm, was uns leider dazu gezwungen hat unsere Aktivitäten unter das Carport und ins Haus zu verlegen. Am Vormittag haben die jungen Krieger ihre Tipis mit Namen und Schildern verstehen, die es jetzt ermöglichen, dass endliche alle bei Amazon bestellten Tomahawks auch ankommen ;). Nach einer Stärkung mit einem schmackhaften Gericht aus verschiedensten Gemüsen dessen Basis Kartoffeln waren, starteten die kleinen Indianer in die Haus-Rally. Hierbei musste eine Reihe von kniffligen Aufgaben und Spielen durchlaufen werden, welche großen Teamgeist und höchste Konzentration erforderten. Beim Lagerfeure am Abend trugen die Kinder in ihren Gruppen eingeübte Sketche vor. Die Aufführung gipfelte in einem Sketch dessen Verkörperung des weißen Bisons einen kalten Schauer über den Rücken jagte und einige der erfahrensten Krieger zu Tränen rührte.

 

Mit dem ausgiebige Singen am Lagerfeuer, das diesmal nicht nur durch die Gitarre sondern auch durch die Performace von zwei sehr erfahrenen Juleica-Spielern begleitet wurde, lies den Abend ausklingen.

 

Morgen wird sich Sam Hawkens bei euch melden und euch berichten. Wir hören uns dann am Wochenende wieder.

 

 

 

Mani wastete yo, Huyana

 

12. August 2018

 

Was war das für eine Aufruhe in der ersten Nacht an unserem Lagerplatz. Ein feindlicher Stamm griff uns an und bekam unsere Lager Fahne in die gierigen Finger. Es wird gemunkelt der Angriff sein nur von Kriegerinnen ausgeführt worden, aber die Herren der Schöpfung können sich das natürlich nicht eingestehen also setzten Sie Gerüchte über die Unterstützung eines dunklen Schamanen in die Welt. Aber Ende gut alles gut die jungen Krieger wahren durch ihre gut geschulten Instinkte und ihre Listigkeit in der Lager unser aller heiligstes zurück zu gewinnen und so konnten wir alle beruhigt in unsere Wigwams zurückkehren und den Rest der Nacht zur Erholung nutzen.

 

Als Apetuwi ihre Strahlen am Morgen nach uns ausstreckt konnte man schon deutlich ihre Wärme und Kraft spüren. Und so entschlossen die Oberhäupter den Weg zu einen nahegelegenen Schlachtfeld zu machen, um die jungen Kriegerinnen und Krieger dort in verschiedenen Kriegsstrategien zu unterweisen. Die Erfahrenheit einiger Spieler die die Kunst des Versteckens bis zum vollkommenen Verschmelzen mit ihrer Umgebung optimiert haben, ließ die die zweite Stratego-Runde als eine der längsten in die Geschichte der Ominukys eingehen. So freuten Sich dann alle als bei der Rückkehr ins Lager ein Gericht aus uns wartete, dass wohl von italienischen Einwanderern mit in die neue Welt gebracht wurde.

 

Am Nachmittag brannte Apetuwi heiß vom Himmel und beobachtete unsere jungen Krieger mit Wohlwollen, als diese verschiedene Spiele spielten, die in Verbindung mit Wasser stehen.  Zur Dämmerung wurde ein Lagerfeuer errichtet, nach dem üblichen Mosern und Einteilen der Nachtwache wurden die jungen Kriegerinnen und Krieger in einen Ritus zu Mitgliedern des Ausbildungsstammes der Ominukys.

 

Als Magena sich als helle Scheibe langsam an den dunklen Himmel schob, waren bis auf die Nachtwache, alle jungen Indianer im Bett, der Lagerplatz lag ruhig unterm Sternenhimmel an dieser in dieser Nacht für das wache Auge bis zu 100 Sternschnuppen in der Stunde zu sehen gewesen sein sollen.

 

Ya´at´eeh,

Huyana vom Stamm der Osminukys

 

11. August 2018

Osminhausen, Osminghausen! Immer dieses Gehetzte zur jährlichen Versammlung der Stämme!

 

Aus allen Richtungen strömen junge Stammeskrieger herbei. Die Schauemahnen und Henselatschen, der Stamm der Siegel und Sokoliken und die Hopps und Popps, selbst der kaiserliche Stamm schickt seine jüngsten Stammesmitglieder zu uns Osminukys. Sie begeben sich mit unseren erfahrensten Stammesmitgliedern auf die Spur des weißen Bisons und werden dabei von den weisesten der Einheimischen in den verschiedensten Stammesdisziplinen unterwiesen.

 

Warum meine Rauchzeichen euch erst jetzt erreichen? An diesem Sam Hawkins hat es mal wieder gelegen. Er wird jetzt natürlich behaupten das sei nicht war, er wäre aufgehalten worden, Mary sei zu langsam gewesen, hihihi! - Wenn das arme alte Maultier nachlässt ja dann wohl weil die zu tragende Last immer schwerer wird. Sams Bauch wird auch einfach immer dicker! Aber naja woran es gelegen hat fragt man sich immer. So hört ihre Daheimgebliebene jetzt von mir – Huyana – der großen Schwester des Hapatschi Häuptling der Osminukys.

 

Mani wastete yo, Huyana